Wirbelsäulenspezialist

Konservative Behandlung aller Wirbelsäulenerkrankungen – schonend, individuell, seit über 30 Jahren.

Wirbelsäulenspezialist in München-Bogenhausen

ATOS orthomedis in München-Bogenhausen ist Ihre orthopädische Praxis für Wirbelsäulenerkrankungen und Rückenbeschwerden aller Art. Unser Team aus erfahrenen Wirbelsäulenspezialisten hat sich auf die nicht-operative Behandlung spezialisiert – mit dem klaren Ziel, Sie schonend, sicher und dauerhaft schmerzfrei zu machen.

Rückenschmerzen sind eines der häufigsten Gesundheitsprobleme überhaupt: Knapp zwei Drittel aller Menschen sind mindestens einmal jährlich betroffen. Dahinter können ganz unterschiedliche Erkrankungen stecken – von einfachen Muskelverspannungen bis zu Bandscheibenvorfällen oder Wirbelkanalverengungen.

Seit mehr als 30 Jahren behandeln wir erfolgreich Patienten mit akuten und chronischen Wirbelsäulenerkrankungen. Unser Grundsatz: Behandlung vor Operation. Wir prüfen immer zuerst, was konservativ möglich ist – und sind damit in der großen Mehrheit der Fälle erfolgreich.

Häufige Wirbelsäulenerkrankungen

Bandscheibenvorfall (LWS / HWS) – mit oder ohne Ausstrahlung
Spinalkanalstenose – Wirbelkanal-Einengung
Wirbelgelenksarthrose (Spondylarthrose / Facettengelenke)
Wurzelreizsyndrom (Radikulopathie)
Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)
ISG-Syndrom (Iliosakralgelenk)
Schmerzen nach Rücken-OP (Failed Back Surgery Syndrome)
Muskuläre Verspannungen und chronische Rückenschmerzen
Unser Behandlungsprinzip

Wir behandeln das gesamte Spektrum: Kniearthrose (Gonarthrose), Meniskusschäden, Kreuzband- und Bänderverletzungen, Knorpelschäden, Sehnen- und Schleimbeutelerkrankungen sowie Fehlstellungen. Unser multimodales Konzept kombiniert die wirksamsten konservativen Methoden individuell.

Unser Therapiespektrum

Multimodal, individuell abgestimmt – konservative Wirbelsäulenbehandlung in München:

  • Interventionelle Schmerztherapie: PRT, Facettengelenks-Infiltrationen, epidurale Injektionen, ISG-Infiltrationen
  • Bioregenerative Verfahren: Eigenbluttherapie (ACP/PRP), Stammzelltherapie, Hydrogel-Therapie (Bandscheiben-Augmentation)
  • Facettengelenks-Denervierung und Kaudalanästhesie
  • Physiotherapie, Osteopathie & medizinische Kräftigungstherapie zur Rumpfstabilisierung
  • Schmerz- und Aufbauinfusionen
  • Akupunktur & Lasertherapie
  • Medikamentöse Schmerztherapie als Begleitmaßnahme

FAQ zum Wirbelsäulenspezialist München

Nein – in der großen Mehrheit der Fälle ist keine Operation notwendig. Der Körper besitzt bemerkenswerte Selbstheilungskräfte: In vielen Fällen bildet sich das ausgetretene Bandscheibengewebe mit der richtigen konservativen Unterstützung von selbst zurück. Absolute Operationsindikationen sind selten – etwa bei akuten Lähmungserscheinungen oder Blasen-/Darmkontrollverlust.
Bei der Protrusion (Vorwölbung) ist der Faserring noch intakt, aber der Gallertkern drückt ihn nach außen vor. Beim Prolaps (Vorfall) reißt der Faserring ein und Bandscheibengewebe tritt in den Wirbelkanal aus. Beide können Nerven reizen – aber der Schweregrad und die Behandlungsstrategie unterscheiden sich.
Bei der Spinalkanalstenose verengt sich der Wirbelkanal und engt Rückenmark und Nervenwurzeln ein. Typisch: belastungsabhängige Beinschmerzen und das Bedürfnis, sich regelmäßig zu bücken oder zu setzen. Auch wenn die Stenose als klassischer Operationsfall gilt, können gezielte epidurale Injektionen, Physiotherapie und Schmerztherapie die Beschwerden wirksam lindern.
Das Iliosakralgelenk verbindet Kreuzbein und Beckenknochen und ist eine häufig übersehene Schmerzquelle im unteren Rücken. Beim ISG-Syndrom strahlen die Schmerzen typischerweise in Gesäß und Bein aus – und können einen Bandscheibenvorfall imitieren. Gezielte ISG-Infiltrationen und manuelle Therapie führen oft zu raschem und dauerhaftem Erfolg.
Nicht jede Rückenoperation führt zum erhofften Ergebnis. Anhaltende oder neu aufgetretene Schmerzen nach einem Wirbelsäuleneingriff – sogenannte Post-OP-Schmerzen – sind häufiger als gemeinhin bekannt. Ursachen können Narbenverwachsungen, erneute Bandscheibenvorfälle oder eine unvollständige Dekompression sein. Unsere Wirbelsäulenspezialisten bewerten den Befund unabhängig und entwickeln ein individuelles konservatives Therapiekonzept.
Chronische Rückenschmerzen, die auf bisherige Behandlungen nicht angesprochen haben, werden bei uns neu bewertet – mit klinischer Untersuchung, aktueller Bildgebung und interdisziplinärer Befundung. Häufig zeigt sich, dass die eigentliche Schmerzursache noch nicht korrekt identifiziert wurde oder dass konservative Methoden noch nicht ausgeschöpft wurden.
Das hängt vom Schweregrad und der gewählten Therapie ab. Gezielte Facettengelenks-Infiltrationen wirken oft rasch und anhaltend. Bei persistierenden Schmerzen bietet die Facettengelenks-Denervierung (Thermodenervierung) eine längerfristige Schmerzfreiheit. Begleitend stabilisiert Physiotherapie die Wirbelsäule und verhindert das Fortschreiten der Erkrankung.
Grundlegende konservative Behandlungen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation und Basisdiagnostik werden in der Regel von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Einige spezialisierte Verfahren wie Hydrogel-Therapie oder PRP-Injektionen sind derzeit IGeL-Leistungen. Wir beraten Sie transparent zu den Kosten vor Beginn der Behandlung.