Eigenbluttherapie

PRP und ACS – körpereigene Wachstumsfaktoren für Gelenke, Sehnen und Muskeln. Minimalinvasiv und risikoarm.

PRP – plättchenreiches Plasma & ACS – autolog conditioniertes Serum

Die PRP-Behandlung ist eine moderne, schonende Therapieform, die den Degenerationsprozess der Gelenke verlangsamen kann. Mittels konzentrierter Wachstumsfaktoren aus dem Blut des Patienten werden Heilungs- und Aufbauprozesse im geschädigten Gelenkknorpel angeregt.

Beim ACS-Verfahren werden aus dem Blut des Patienten die körpereigenen anti-entzündlichen Wirkstoffe gewonnen und anschließend vervielfacht. Das hochangereicherte Eigenprotein-Serum wird in das erkrankte Gewebe eingespritzt und hemmt die Entzündung, während die körpereigenen Reparaturmechanismen aktiviert werden.

Die Behandlungen sind minimalinvasiv, risikoarm, gut verträglich und werden mit dem IMPACT System durchgeführt – dies erlaubt es, gezielt auf die individuellen Therapiebedürfnisse der Patienten einzugehen.

„Eigenblut ist das bessere Cortison!" – Caroline Skuhr

Indikationen

Arthrose an prinzipiell jedem Gelenk und in jedem Verschleißgrad
Akute muskuläre Verletzungen (Muskelfaserriss)
Frische Bandrupturen
Chronische Sehnenansatzbeschwerden (z. B. Tennisellenbogen)
Chronische Sehnenveränderungen (z. B. Achillodynie)
Akute Sehnenverletzungen
Unser Behandlungsprinzip

PRP vs. Kortison: Kortison wirkt schnell – schädigt aber bei Wiederholung den Knorpel. PRP und ACS aktivieren körpereigene Reparaturmechanismen ohne negative Langzeiteffekte. Viele Patienten berichten von anhaltender Verbesserung, die deutlich länger wirkt als klassische Kortison-Injektionen.

So funktioniert die Eigenbluttherapie

Das Verfahren ist minimalinvasiv und ambulant:

  • Blutentnahme beim Patienten
  • Aufbereitung mit IMPACT System (Zentrifuge)
  • PRP oder ACS – je nach Befund
  • Injektion in Gelenk, Sehne oder Muskel
  • Ambulant – keine Ausfallzeiten

FAQ zur Eigenbluttherapie in München

PRP konzentriert Wachstumsfaktoren aus den Blutplättchen und fördert die Geweberegeneration – gut bei Arthrose, Sportverletzungen und Sehnenproblemen. ACS konzentriert gezielt anti-entzündliche Zytokine (v. a. IL-1Ra) und ist besonders wirksam, wenn die Entzündungskomponente im Vordergrund steht. Unser Team entscheidet nach Befund und Symptomatik, welches Verfahren oder welche Kombination am sinnvollsten ist.
Die Injektion wird von den meisten Patienten als mild unangenehm, aber gut tolerierbar beschrieben – vergleichbar mit einer normalen Injektion. Nach der Behandlung kann für 1 bis 3 Tage eine leichte Zunahme der Schmerzen auftreten – ein Zeichen, dass der Körper mit der Heilungsreaktion begonnen hat. Diese Anfangsreizung klingt rasch ab.
Erste Effekte – weniger Entzündung, nachlassende Schmerzen – sind oft bereits nach 2 bis 4 Wochen spürbar. Die volle Wirkung einer PRP-Serie entfaltet sich über 6 bis 12 Wochen. Manche Patienten berichten eine anhaltende Verbesserung über viele Monate oder sogar Jahre.
In der Regel empfehlen wir 2 bis 3 Injektionen im Abstand von 2 bis 4 Wochen. Bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose kann nach 6 bis 12 Monaten eine Auffrischungsserie sinnvoll sein. Die genaue Anzahl richtet sich nach Befund, Ansprechen auf die erste Sitzung und Schwere der Erkrankung.
Da ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden, ist das Nebenwirkungsprofil minimal. Eine allergische Reaktion ist nahezu ausgeschlossen. Die häufigste Reaktion ist eine kurzzeitige Schmerzzunahme für 1 bis 3 Tage – ein normaler Teil der biologischen Heilungsreaktion. Systemische Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
PRP und ACS sind individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und werden von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht erstattet. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten teilweise oder vollständig – bitte prüfen Sie dies vorab. Wir rechnen nach GOÄ ab und informieren Sie transparent über den Kostenrahmen.
In vielen Fällen ja – insbesondere bei Arthrose und chronischen Sehnenerkrankungen. Eigenbluttherapien können bei konsequenter Anwendung und in Kombination mit Physiotherapie eine Operation hinauszögern oder dauerhaft vermeiden. Es gibt keine Garantie – aber es ist ein sinnvoller und risikoarmer Schritt, bevor ein chirurgischer Eingriff in Betracht gezogen wird.
Ja, und das empfehlen wir häufig. PRP und ACS wirken am besten als Teil eines multimodalen Konzepts: kombiniert mit Physiotherapie zur Stabilisierung, Muskelkräftigung zur Gelenkentlastung und weiteren konservativen Maßnahmen. Unser Team entwickelt mit Ihnen gemeinsam den optimalen Behandlungsplan.